Allgemeine Informationen

Ein Bestandteil des Studienganges MSc Geographie des Globalen Wandels der Universität Freiburg i.Br. ist das Modul „Internationale Dimension des Globalen Wandels“, welches laut Studienverlaufsplan als Exkursion am Ende des zweiten Mastersemesters durchgeführt wird – unten findet sich eine Beschreibung der Veranstaltung aus dem Modulhandbuch. Im Sommersemester 2018 wurde die Exkursion von Prof. Dr. Hartmut Fünfgeld und Friedrich Neu in die Schweiz vom 19.-30.09.2018 angeboten. An der Exkursion waren 13 Studierende beteiligt. Es wurde u.a. an folgenden Institutionen bzw. Orten Station gemacht und der gegenseitige Austausch in Ortsbegehungen, Vorträgen und Diskussionsrunden gesucht:

Die Studierenden sowie das Organisationsteam bedanken sich vielmals bei allen Personen, die sich für persönliche Treffen Zeit genommen oder auch anderweitig die Exkursion unterstützt haben. Herzlichen Dank!

Das Modul „Internationale Dimension des Globalen Wandels“ wird zwischen dem 19.09. und 30.09.2018 als eine zwölftägige Exkursion in die Schweiz durchgeführt. Die Schweiz ist besonders stark vom Klimawandel betroffen. Seit Beginn der Messungen 1864 ist die Durchschnittstemperatur um zwei Grad gestiegen – mehr als doppelt so viel wie im weltweiten Durchschnitt. Die Auswirkungen des Klimawandels sind bereits deutlich erkennbar – nicht nur am rapiden Rückzug der Alpengletscher, sondern auch in Hinblick auf bereits einsetzende gesellschaftliche Veränderungs- und Anpassungsprozesse. Inhaltlich steht bei der Exkursion die Untersuchung sozioökonomischer Auswirkungen des Klimawandels auf der lokalen und regionalen Ebene im Vordergrund. Durch Besuche bei wissenschaftlichen Einrichtungen und Nichtregierungsorganisationen, verbunden mit kleineren thematischen Arbeiten vor Ort, werden globale und regionale Megatrends (Klimawandel, demographischer Wandel, Strukturwandel, kulturelle und politische Veränderungsprozesse) mit den kontextspezifischen Handlungsmöglichkeiten und Alltagspraktiken unterschiedlicher Akteure in Bezug gesetzt. Gleichzeitig soll auch die vermeintlich hohe Anpassungsfähigkeit (adaptive capacity) von Menschen und Institutionen in der „Wohlstandsinsel Schweiz“ kritisch hinterfragt und im Detail beleuchtet werden. 

Inhaltliche Schwerpunkte sind: 

• Biophysikalische Auswirkungen des Klimawandels 

• Anpassungskapazitäten und -maßnahmen in der Land- und Forstwirtschaft 

• Politische Diskurse zur lokalen und regionalen Auswirkungen des Klimawandels 

• Neue Herausforderungen und Konflikte in der Wasser- und Energiewirtschaft 

• Katastrophenvorsorge im Zeichen von Klimawandel 

• Wintersport der Zukunft: nachhaltige Entwicklungsmöglichkeiten? 

• Kulturverlust und kultureller Wandel durch Klima- und Umweltwandel 

• Ländliche Entwicklung und Regionalplanung im Zeichen von Klimaauswirkungen 

• Nationalparks und Biosphärenreservate als Bollwerke gegen den Klimawandel? 

• Klimaanpassungsplanung auf unterschiedlichen Verwaltungsebenen. 

 

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